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Akustik Themenübersicht:
Schallwellen sind Longitudinalwellen. Sie gehen
von der Schallquelle aus, einem schwing-enden Körper. Für das menschliche Ohr
sind in der Regel die Frequenzen 16....20 000 Hz hörbar. Alle höheren
Frequenzen werden als Ultraschall, alle niederen als Infraschall
bezeichnet. Man unterscheidet: Ton, Klang, Geräusch und Knall |
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Zwischen den Schwingungen der
Schallquelle und der Schallempfindung |
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*Schalldruck |
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Schallquellen sind stets schwingende
Körper. Schwingende Saiten Man findet sie beim Klavier, bei der Geige und
anderen Musikinstrumenten. Sie können durch Anzupfen, Anstreichen oder
Schlagen zum Schwingen gebracht werden. In der schwingenden Saite bildet sich
eine stehende Welle mit den Knotenpunkten an den Enden. Die Saite liefert die
Grundschwingung. Außerdem sind noch Schwingungen höherer Frequenz möglich.
Diese Oberschwingungen beeinflussen die Klangfarbe, nicht die Frequenz des
wahrgenommen Tones. Schwingende Luftsäulen Die in Pfeifen eingeschlossenen Luftsäulen
schwingen stets in stehenden Wellen. Am Mundstück befindet sich dann ein
Wellenbauch. es gibt offene und geschlossene Pfeifen. Übersicht:
Beachte: Der Ton einer offenen Pfeife besitzt die doppelte
Frequenz des Tones einer geschlossenen Pfeife gleicher Länge. |
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Harmonische (diatonische) Tonleiter Sie besteht aus acht Tönen. Je 2 Töne stehen in
bestimmten Frequenzverhältnissen. Übersicht:
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Beachte: 1. In der 3. Zeile der
Übersicht stehen die Frequenzverhältnisse von je zwei Nachbartönen. 2. In der 4. Zeile stehen die
Frequenzverhältnisse bezogen auf den Grundton. 3. Das Frequenzverhältnis 9/8 bzw. 10/9
entspricht einem Intervall, das Verhältnis 16/15 einem halben Intervall. Chromatische Tonleiter Bei ihr sind die ganzen Intervalle in je zwei halbe
Intervalle aufgeteilt. Entweder wird der tiefere Ton eines Intervalles um den
Faktor 25:24 erhöht (das gibt cis, dis, fis, gis, ais) oder die höhere
Frequenz um den Faktor 24:25 verkleinert (das gibt des, es, ges, as, b). Die
in beiden Fällen entstehenden Frequenzen stimmen nicht überein; sie werden
durch den Mittelwert ersetzt, dem man beide Namen zugleich gibt. Übersicht
Beachte: |
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Bezugsfrequenz für alle Tonleitern ist der Kammerton
a´ mit 440 Hz. Die Frequenzen aller anderen Töne lassen sich
daraus errechnen.
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Ob der Mensch das gleichzeitige Erklingen zweier
Töne als Wohlklang (Konsonanz) oder als Missklang (Dissonanz) empfindet,
hängt vom Frequenzverhältnis beider Töne ab. Konsonanz tritt ein, wenn sich
das Frequenzverhältnis durch ganze Zahlen kleiner als sieben ausdrücken
lässt. Die beste Konsonanz ergibt demnach die Oktave mit dem Verhältnis
2:1. Danach folgen: Quinte (2:3), Quarte (3:4), Sexte (3:5), Terz (4:5) und
kleine Terz (5:6). Die Sekunde (8:9) und die Septime (8:15) ergeben
Dissonanzen. |
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Sie hängt in guter Näherung nur von den
Eigenschaften der verschiedenen Medien, nicht aber von der Frequenz des
Schalls ab. Schallgeschwindigkeit in Luft von 0°C beträgt 331,3 m/s. Experimentell wurden 331,6 m/s ermittelt. |
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Besteht zwischen einer Schallquelle (Sender) und
dem Schallempfänger eine Relativbewegung, vergrößert oder verkleinert sich
also ihr gegenseitiger Abstand, so nimmt der Empfänger E eine andere Frequenz
wahr, als der Sender S abgestrahlt hat. 1. Entfernt sich E von S, so entspricht dies
einer Verkleinerung der Relativgeschwindigkeit zwischen Schallwelle und
Empfänger. 2. Bewegt sich S auf E zu, so entspricht dies
einer Verkürzung der Wellenlänge um den Weg, den S während der Dauer einer
Schwingung zurücklegt. |
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Zwei Schallwellen mit gleicher
Ausbreitungsrichtung, Frequenz und Amplitude löschen sich aus, wenn sie
einen |
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besitzen. Bei ungleichen Amplituden ergibt sich
bei den gleichen Bedingungen eine Schwächung |
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Zwei Schallwellen verstärken sich gegenseitig,
wenn sie einen |
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besitzen. |
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Beachte: |
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Eine Übersicht über den vom menschlichen Ohr
wahrnehmbaren Intensitäts- und Frequenzbereiche bietet die Hörfläche. Hörbar
ist für ein normales Ohr nur das, was innerhalb dieser Fläche liegt. Die
untere Begrenzungskurve zeigt den Schwellen- |
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wert in Abhängigkeit von der Frequenz, die obere
Kurve die Schmerzgrenze, ebenfalls in Abhängigkeit von der Frequenz. Man
erkennt, dass bei gleicher Schallstärke Töne verschiedener Frequenz vom Ohr
verschieden laut wahrgenommen werden. Da die Hörfläche für etwa 1000 Hz den
größten senkrechten Durchmesser besitzt, sind die Lautstärken auf diese
Frequenz bezogen. Da Jmax zu Jmin bei dieser Frequenz
etwa 1013 ergibt, reicht die Phonskala von 0 (Schwellenwert) bis 130 phon
(Schmerzgrenze). |
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Die Lautstärke, mit der der Mensch eine
Schallstärke subjektiv empfindet, hängt vom Gehörsinn ab und ist eine physiologische
Größe. Sie wird in Phon (phon) gemessen. |
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Beachte: |
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Er gibt an, um wie viel Dezibel eine Schallstärke
bei beliebiger Frequenz über dem Schwellenwert J0 = 10-13W/m2
liegt. Schallpegelangaben sind objektiv; denn sie lassen die
frequenzabhängige Empfindlichkeit des Ohres unberücksichtigt. Der
Summenschallpegel mehrerer Schallquellen errechnet sich aus der Summe der
Schallstärken bzw. Schalldrücke. Die Rechnung zeigt, dass eine zweite
Schallstärke |
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und Lautstärke zeigt das Diagramm mit den Kurven
gleicher Lautstärke. Es liefert auch die Phonzahlen für beliebige Frequenzen. |
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